Mit dem Sommersonnenrabatt sparen
Von April bis September sinken täglich zwischen 10 und 16 Uhr die Netzgebühren um 20 Prozent – genau dann, wenn besonders viel Sonnenstrom ins Netz fließt. Haushalte, die ihren Verbrauch in diese Zeit verlagern, entlasten nicht nur ihr Budget, sondern unterstützen auch eine bessere Abstimmung von Erzeugung und Verbrauch.
Ob Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner oder Klimaanlagen – viele Geräte lassen sich bequem per Zeitvorwahl steuern. Besonders profitieren Nutzer von Wärmepumpen sowie jene, die ihr Elektroauto zu Mittag laden. Wichtig: Der Rabatt gilt nur für Strom, der tatsächlich aus dem öffentlichen Netz bezogen wird.
Voraussetzung für die korrekte Abrechnung ist die sogenannte Opt‑In‑Konfiguration, also die Erfassung und Übertragung von Viertelstundenwerten. Wer seinen Zähler bereits umgestellt hat, erhält den Rabatt automatisch. Bis Ende 2027 werden alle Zähler schrittweise auf Opt‑In umgestellt – wer früher profitieren möchte, kann die Aktivierung über das Netzkundenportal der Netz Burgenland durchführen.
Kunden, die keine Verarbeitung von Viertelstundenwerten wünschen, können weiterhin ihr Opt‑Out‑Recht nutzen. Durch das neue ElWG wurde dieses jedoch eingeschränkt: Bei Opt‑Out werden nur Monatswerte und der höchste monatliche Viertelstundenleistungswert erfasst. Sollte eine gesetzliche Verpflichtung zur Viertelstundenerfassung bestehen, informiert die Netz Burgenland vorab schriftlich.




